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26.06.2015

Vereinsvorstand - Nachfolger finden

Es gibt fast 600.000 Vereine in Deutschland. Die individuellen Ziele sind so vielfältig wie es menschliche Interessen gibt. Das Vereinsleben in Deutschland ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens und wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft unterschätzt. 
 
Jeder Verein braucht einen Vorstand ohne den er nicht handlungsfähig ist. Der Vorstand hat wichtige strategische Aufgaben und einige gesetzliche Vorschriften zu erfüllen, ist aber ohne eine Vielzahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zahnlos und kann quasi nichts bewirken. 

Warum mangelt es an Nachfolgern für die Vorstände? Finden Sie keine oder (scheinbar) keine geeigneten Nachfolgerinnen oder Nachfolger für Vorstandsfunktionen? 

Lösung: Transparenz schaffen und Suchstrategie entwickeln
  • Beginnen Sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen (mindestens 1 Jahr vor den Neuwahlen) 
  • Bilden Sie ein "Findungsteam(Vorstand, operativ Verantwortliche, einige Mitglieder und wenn vorhanden Nichtmitglieder / vielleicht Förderer) 
Beantworten Sie gemeinsam  folgende Fragen:   
  • Ist der Verein überhaupt noch zukunftsfähig?  (Bedarf) 
  • Was könnte potenzielle Nachfolger abschrecken? Angst, Zeitaufwand, Bindung, ...?
  • Gibt es eine Wettbewerbssituation?
  • Welche Vorstandsfunktionen müssen neu besetzt werden? Nicht selten beenden mehrere Vorstandsmitglieder gleichzeitig ihr Amt.
  • Hat der Verein ein Imageproblem
  • Wie steht es um die Vereinsattraktivität für Mitglieder und Vorstand?
  • Gibt es (viele) unzufriedene Mitglieder? Wenn ja warum? 
  • Einarbeitung: Sind die zu ersetzenden Vorstandsmitglieder bereit ihre(n) Nachfolger rechtzeitig (z.B. 3 Monate nach Amtsübergabe) einzuarbeiten? 
  • Gibt es Spielraum, den Verein zu entwickeln? 
  • Sind die zu ersetzenden Vorstandsmitglieder bereit los zu lassen und mit ihren Nachfolgern bedingungslos neue Wege auszuprobieren?  
  • Transparenz: Sind alle Aufgaben und Verantwortlichkeiten verständlich dokumentiert?
  • Finanzen: Gibt es Reserven oder sind neue Finanzierungswege erforderlich?
  • Zeitbedarf: Ist erkennbar, wie viel Zeit man im Minimum pro Woche investieren muss?
  • § Sind die rechtlichen Pflichtaufgaben klar? 
  • Welche Anforderungen gibt es an die neue, zu besetzende Funktion (menschlich, fachlich, Typ)
  • Ist Führungserfahrung notwendig? (kein Problem: kann man lernen) 
  • ....
  • .. je nach Vereinsart und Vereinsziel (Sportverein / Selbsthilfeverein SHG / Hospiz) gibt es weitere spezielle Fragen, die vorher beantwortet werden müssen.  
  • ... 
Interesse an systematischer Lösungsfindung? 

Siehe auch: Ehrenamtliche führen 

31.05.2015

Sterbebegleitung

Auch das Sterben gehört zum Leben. 

Tipp für Inhaber, Geschäftsführer, Personalleiter in Wuppertal

Benötigen Sie persönlich oder für einen Ihrer Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter kompetente Beratung, dann empfehle ich Ihnen für Wuppertal: 

HOSPIZDIENST WUPPERTAL LEBENSZEITEN e.V. 

www.hospizwuppertal.de 


Lebenszeiten auf Facebook 


Telefon 0202 - 459 88 19 


16.03.2015

Medienunternehmen und der Strukturwandel

Aktualisierung 17.03.15: Siehe unten unter: "Bad news" 
Ich empfehle Ihnen den Beitrag des NDR-Magazins ZAPP vom 13.03.2015, 
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Für Medienschaffende 

"Wer hoch fliegen will, muss gegen den Wind starten." (?) 
"Personal binden statt blenden." Lutz Sukrow 

Historie und Tränen 

Keiner hätte gedacht, mit welchen Herausforderungen Medienunternehmen durch die Internetionalisierung konfrontiert werden.  Heute - im Jahr 2013 - ist auch dem letzten Medienmacher klar, dass der seit Jahren andauernde Strukturwandel nicht mehr umkehrbar ist.

Den  Medien-Strukturwandel gestalten scheinbar nur wenige Medienhäuser. Die meisten schauen auf die neuesten Studien und hoffen, der jeweilige Verband (BDZV oder VDZ) wird die Richtung schon vorgeben. Hinzu kommt der Kampf "David gegen Google". 

Das Scheitern der FTD und der FR sind keine Folge der Medienkrise. Die FTD lag seit der Geburt und die FR seit vielen Jahren auf der monetären Intensivsta tion und beide sind künstlich am Leben gehalten worden. Diese Ereignisse nennt man EvolutionMan redet auch von gesättigten Märkten und gesättigten Kunden.  

Unternehmen und Menschen haben gelernt zu sparen und Investitionen auf den Prüfstand zu stellen. Das Costcutting findet erst bei den Abonnenten und jetzt bei den Verlagen statt.  

Führer sollen führen 

Wenn Sie wollen, dass Ihre Mitarbeiter besser werden sollen, dann werden Sie besser! 
In prosperierenden Zeiten konnte fast jeder ein guter CHEF sein. Spannend wurde es erst, als der Auflagengipfel erklommen war und es auf Talfahrt ging. 

Noch spannender wurde es, als die meisten Führungskräfte noch stolz auf ihren zwischenzeitlich in die Jahre gekommenen Black-Berry schauten, als das erste Smartphone fast unbemerkt das Licht der Welt erblickte und sich anschickte, internetfähig zu werden.  

Wenn alle paar Jahre die Führungsköpfe und Know-how-Träger ausgetauscht und durch Controller ersetzt werden, tritt das Denken in Zahlen in den Vordergrund, dann schwinden Kreativität, Urvertrauen, Orientierung, Loyalität, Spaß an der Arbeit, die Mitarbeiter, ganze Abteilungen und zuletzt die Kunden. 

Jeder der 2-Jahresattentäter auf Führungsebene hinterlässt Scherben oder offene Baustellen, die meist viel Geld gekostet und nichts gebracht haben.    

Kreativität, Mitarbeiter- oder Kundenorientierung waren selten Teil der  Unternehmenskultur, eher standen Tantiemeorientierung und der Kostendeckungsbeitrag im Mittelpunkt des Handelns. 

Benötigte man früher für die Budgetplanung eine DIN-A4-Seite und ca. 2 Stunden Zeit, bei einer Tasse Kaffee, wurde irgendwann mit Stolz die Quartalsplanung eingeführt. Dank Excel konnten die Planungsvorbereitungen von 2 Stunden auf mehrere Tage, Nächte und Wochen ausgeweitet werden. 

Zugegeben, die Transparenz über Leistungen und Kosten verbesserte sich kurzfristig. Das Planungswerk wurde dann aber immer komplexer und schwerer beherrschbar, da Fehlbuchungen und fehlenden Kommentierungen immer  mehr Zeit in Anspruch nahmen. Kündigt dann der Controller dann geht mit ihm meist auch das Wissen um die Planung selbst. 

Nachdem das 3. Unternehmensberatungsunternehmen die Bedenken der Geschäftsführer selbstverständlich (mindestens) bestätigt hatte (auch Beratungsgiganten brauchen Folgeaufträge) und der letzte Wissensträger nach der 4. Restrukturierungswelle das Haus verließ, blieben nur noch die NEUEN. Jene mit dem Trolli, die montags gegen Mittag anreisen und bereits donnerstags wieder abreisen müssen, um am Freitag ihren Homeofficetag zu begehen. Was denkt sich da der Sachbearbeiter mit Anwesenheitspflicht?  

Wie sollen sich Unternehmen in schwierigen Marktsituationen positiv entwickeln, wenn auf 2 Führungsebenen nur noch Menschen mit 2-Jahresverträgen sitzen, die die Tantiemen benötigen, um die Eigentumswohnung  zu bezahlen und die Menschen an der Basis nach der 3.   Entlassungswelle abtauchen, um nicht mehr aufzufallen und mit der 4. Entlassungswelle hinausgespült zu werden.  

Print und Digital 

Unterscheiden wir grob nach Print und Digital ist dies fast gleichzusetzen mit den Unterschieden der  Generation "Baby-Boomer" (Papiersaurier) zur "Generation Y" (die mit dem - in der rechten Hand eingewachsenen - Smartphone). 

Projekte über Projekte 

"Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?" Die Kreativität der Marketingtreibenden und Auflagenverantwortlichen schien unerschöpflich. Statt sich gemeinsam Gedanken zum Produkt und den Bedürfnissen der Kunden / Leser zu machen, wurden immer neue Angebotsformen (als Positiv- oder Negativoption) mit immer neuen Giveaways ersonnen, um die Auflagen jährlich "erneuern" zu können. Man hatte den Eindruck, es geht nur noch um Prämien statt um die Leser. Aus dieser Bestellvielfalt resultierten eine Vielzahl neuer Prozesse, Kommunikationsstrategien und Berichtsarten, die die Systeme und die Mitarbeiter in die Knie zwangen und die sinnlosen Kosten in die Höhe. Alsbald gab es dann auch eine neue Schar kreativer Projektleiter. 

Kernkompetenz verschenken 

Verlage (Tageszeitungen) haben eine Besonderheit. Sie beschäftigen sich seit Jahrzehnten mehr mit sich selbst, als mit den Bedürfnissen der Leser oder soll ich besser sagen Cross-medialen-Kunden. 

In dieser Zeit hat man die Kernkompetenz verloren, den letzten Prozess intransparent und teuer outgesourct in ein Tochterunternehmen, dass dann einige Jahre  später verkauft wird, ohne dass danach zurückgesourct werden kann, da niemand mehr da ist, der das Geschäft versteht. Ist ja nicht so schlimm, da es das Geschäftsmodell "Zeitung" ja angeblich auch nicht mehr gibt.  

Kunden? 

Alsbald gab es in allen Verlagshäusern die Geldprämie! Damals nannten man das schon Innovation

Ach ja, da war doch noch was? 

Ach ja, die Kunden! Denen schenken wir Geld als Prämie, damit sie sich die Abonnements kaufen können, die wir dann als Nachweis für höhere Anzeigenrechnungen benötigen.   

Seit Jahrzehnten heißt es, dass sich die Produkte immer ähnlicher werden und somit für den Kunden austauschbar sind. Der Service macht den Unterschied und führt zu mehr Kundenbindung

Service? 

Diese Abteilungen hatten wir doch outgesourct. Geht nicht mehr. Kriegen wir auch nicht mehr rein. 

Da müssen wir ein wenig mehr Druck auf die externen Dienstleister machen, dann wird es schon klappen. Die Kosten müssen aber selbstverständlich weiter reduziert werden!        

Bad news 

Redaktionen und negative Berichterstattung. Wer will denn heute noch freiwillig hunderte von Euro ausgeben, um Schreckensnachrichten zu lesen, die einem dann nachts den Schlaf rauben. Der Mensch hat keinen Bock mehr auf negative Berichterstattung. Er will sachlich und nutz-voll informiert werden, fröhlich sein, mal wieder lachen können und morgens ohne Angst aufwachen und zur Arbeit gehen. (Da loben wir uns doch die wöchentlichen Anzeigenblätter!) 

Angst, geschürt von der Medienwelt, verfestigt sich zwischen den beiden Ohren und führt unter anderem, zu dem Menschentyp den wir heute vorfinden. Die  crossmediale Konsumentin und der Konsument wollen unterhalten und abgelenkt werden. 

Event ist das Zauberwort. Dafür ist man bereit, 35 Euro für 2 Stunden Hundetrainer-Event (obwohl man keinen Hund hat) oder mit 4.000 anderen der Super-Kochshow beizuwohnen, obwohl man selbst gar nicht kochen will und kann.     

Wie wäre es mit mehr positiver und Nutzen bringender Berichterstattung! 

---Aktualisierung 16.03.15 ------------------------------

"Aber er möchte die journalistische Denkweise durchbrechen, wonach nur schlechte Nachrichten eine gute Geschichte abgeben: "Natürlich müssen wir über Ebola berichten, über AIDS und Hungersnöte", so Haagerup. "Aber unser Problem ist, dass viele Menschen sich von den Medien verabschieden, weil die Nachrichten deprimierend sind. Die Geschichten lassen die Zuschauer hilflos und abgestumpft zurück. Aber unser Job ist es, die Leute zu ermutigen. Sie sollen sich einmischen in die öffentliche Debatte. Die Meiden müssen einen Nutzen für die Gesellschaft haben. Ja, wir müssen uns um das Haar in der Suppe kümmern. Aber wir sollten daran denken, auch mal über die Suppe zu sprechen."  Mit diesen Worten wird der Nachrichtenchef des Dänischen Rundfunks, Ulrik Haagerup, aus seinem neuen Buch zitiert. 


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So, dass war die Vergangenheitsbewältigung. Ich habe immer darauf verwiesen, nicht nur zu kritisieren,  sondern immer konstruktiv zu kritisieren. Also bitte: 


Es heißt doch immer von den Besten lernen! 

  • Landlust kam aus dem Nichts und hat scheinbar ein stark emotionales Kundenbedürfnis getroffen".  
  • Die Zeit konzentriert sich konsequent auf ihre Zielgruppe und beherrscht Print und Digital. 
  • Der Hersteller für flexible Hundeleinen hat nur ein Produkt, das er ständig verbessert und wurde damit zum Weltmarktführer
  • Liegt die Zukunft bei den Tageszeitungen nicht vielleicht doch im Nutzen der lokalen Information.  
Weniger ist manchmal wirklich mehr! 


Kosten reduzieren  

Schauen Sie sich doch einmal den Auflagenteil "Sonstiger Verkauf" genau an. Dort finden Sie bei den meisten Verlagen einige Möglichkeiten zur Kosteneinsparung. Führen Sie Gespräche und machen Angebote zur Umwandlung in "Verkauf" oder verzichten Sie. Überdenken Sie ihre Prämienstrategie (z.B. Geldprämien). Abonnenten sollen das Produkt und keine Sachprämien kaufen. 

Die Evolutionstheorie besagt, dass Organismen die sich nicht anpassen, nicht überleben können. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass auch Verlage überleben könnten, wenn sich alle Menschen im Unternehmen gemeinsam ihrer Fähigkeiten und des vorhandenes Wissens (z.B. um Kundenbedürfnisse) bewusst werden, um sich dann kontinuierlich und strategisch zu verbessern.

Gemeinsam besser werden! 

Inhaber, Redaktion, Verlag und Medienvermarkter scheinen sich immer mehr aus den Augen zu verlierenGeschäftsführung, Redaktion, Anzeigen und sonstige Bereichsverantwortliche müssen sich an einen Tisch setzen und langfristig wirksame Entscheidungen treffen. 
  • Ohne ein vernünftiges MITEINANDER geht es nicht mehr. 
Einsame Entscheidungen an der Spitze mögen zwar im Moment bewundernswert erscheinen, führen aber mittel- und langfristig zu keinen vernünftigen Ergebnissen, da die Identifikation mit den (nicht bekannten) Zielen fehlt.     

Meiden Sie vielleicht einmal die großen Beratungshäuser! Suchen Sie einen neutralen und objektiven Prozessbegleiter, der unternehmensspezifische Lösungen mit ihnen erarbeitet, mit denen Sie sich am Ende alle identifizieren wollen. 


  • Schaffen Sie wieder ein "Gemeinschaftsgefühl" und in der Folge "Loyalität". 
  • Bleiben Sie dann konsequent und verfolgen die gesetzten Ziele. Kommunizieren Sie offen und nachvollziehbar
  • Erfragen Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden, 
  • kümmern Sie sich um Reklamationsursachen und Kündigsgründe
  • statt mit immer neuen Angebotsformen die Leser zu verwirren oder zu verführen.  
  • Erarbeiten Sie Kündigervermeidungsstrategien und 
  • begeistern sie ihre Kunden mit Service
  • Versuchen Sie die relevanten Kundenbindungsprozesse wieder ins Haus zurückzuholen. 
Sollten Sie dagegen alle Servicelevel outgesourct haben oder dieses planen, sollten Sie auch schon festlegen, wer als LETZTER das Licht ausmachen soll


Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und viel Erfolg! 

Ihr Lutz Sukrow 

Siehe auch den Beitrag von Thomas Koch "Digital Fanal - 4 Szenarien für jeden für uns

06.03.2015

Mobbing (Konflikt)

Aktualisierung: 05.03.2015  - Meinen Respekt, lieber Benjamin! 



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Aktualisierung: 16.02.15 
ein neuer interessanter Link: www.fachforum-mobbing.de   


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"Ein Konflikt kann deswegen zu Mobbing werden, weil er sich dazu entwickeln darfIrgendeine Anhäufung von Persönlichkeitsmerkmalen führt aber nicht zu Mobbing". Mobbingforscher Heinz Leymann (1)   
Diese Aussage kann ich nur bestätigen. Mobbing in der Gemeinschaft ist nur dort möglich, wo sich Chefs, Vorgesetzte, Lehrer oder Schulleiter Ihrer Fürsorgepflicht entziehen oder mit diesem Problem überfordert sind.      

Schlimmer wird es noch, wenn Untersuchungen behaupten, dass Vorgesetzte an Mobbingprozessen zu 37% bzw. 47 %  (Leymann), andere behaupten bis zu 70%, beteiligt sein sollen.   

Wer sind die Beteiligten
  • Kollegen und Kolleginnen / Mitschüler und Mitschülerinnen  
  • Vorgesetzte / LehrerInnen 
  • Kollegen und Vorgesetzte / Schüler und Lehrer  
  • Mitarbeiter ("Untergebene") / Schüler 
Was sind die Folgen
  • Schüler: Leistungsabfall, Förderbedarfsermittlung, Schulwechsel, Schulabbruch, ...
  • Beruf: Leistungsabfall der Einzelperson, des Teams, der Firma, Krankschreibung, ...
  • bis hin zu schweren psychischen Erkrankungen 
  • und Selbstmord.   
Tipp: Was kann man gegen Mobbing tun?  
  • Betriebsklima des Vertrauens und der Offenheit schaffen (Unternehmenskultur) 
  • Auffälligkeiten von Mitarbeitern (Schülern) und Konfliktpotenziale wahrnehmen
  • Handeln statt wegsehen (aber nicht überstürzt und unvorbereitet) 
  • Informieren (Internet, Betriebsrat, Beratungsstellen oder Experten) 
  • Betroffene ansprechen und genau zuhören (Gesicht wahren)
  • ..... 
Ziele:  
  • Mobbing verhindern - z.B. durch Verbesserung der Teamfähigkeit  
  • Zufriedenheit verbessern und Mitarbeiter binden
  • Schulabbrüche reduzieren (70.000 pro Jahr) 
  • Psychische Erkrankungen vermeiden, reduzieren 
  • Selbstmord vermeiden   

Links
Facebook Initiative Mobbing Stoppen
Landesinstitut für Arbeitsgestaltung NRW
Beitrag WDR 2 Mobbing ist Alltag 
Mobbing Tatort Schule - Podiumsdiskusion VdK am 18.06.14 
Schüler-Mobbing
mobbing-wiki.del

Quellenangabe
1) mobbing-wiki.del     



20.02.2015

Langzeitarbeitslos und 50+

Einige Gespräche und Erlebnisse der letzten Wochen bewegen mich dazu, hier ein paar Impulse zum Thema "Langzeitarbeitslos und 50+"  zu posten.  

Sind Sie schon ein sogenannter Langzeitarbeitsloser und werden vom Jobcenter betreut? Dann haben Sie wahrscheinlich fast schon alle Höhen und Tiefen des Arbeitslosendaseins durchlaufen, hegen zunehmende Selbstzweifel und sehen für sich kaum noch Chancen, für eine Rückkehr in den 1. Arbeitsmarkt.  

Sagen Sie zu sich "Ich bin zwar arbeitslos aber dies wird nicht so bleiben!" 

Wenn Sie lernen Ihre jetzige Situation nicht als Lebenskrise ohne Ausweg zu sehen, sondern als eine begrenzte Phase Ihres Lebens, mit der Möglichkeit zur Neuausrichtung, sind Sie schon einen entscheidenden Schritt weiter.
"Erfolg hat 3 Buchstaben: TUN" (Goethe) 
"Erfolg beginnt zwischen den Ohren" 
Wir Menschen haben häufig kein Erkenntnisproblem, sondern ein Handlungsproblem. 

Hier einige Tipps / Impulse:  

1. Es gibt kein Scheitern. Es gibt nur misslungene Versuche! 
- Wie haben Sie denn das Laufen gelernt? 
-- Wahrscheinlich durch häufiges Hinfallen! 
- Sagen Sie zu sich: "Ich kann, ich will, ich tu!"  KWT  

2. Denken Sie nicht so viel über gestern nach!
- Leben Sie nicht ständig in der "guten" alten Zeit (Vergangenheit) 
- Es gibt keinen Kredit auf die Vergangenheit 
    (altes deutsches, jüdisches, Berliner Sprichwort)
- Heute ist die gute alte Zeit von morgen.
- Du kannst morgen das sein, was Du heute denkst! 

3. Zweifeln Sie nicht immer an sich selbst! 
- Hören Sie sofort auf, mit Selbstmobbing!
- Übernehmen Sie sofort wieder Verantwortung für sich selbst!
-- Das Jobcenter ist nicht für Ihr Leben verantwortlich! 
- Hören Sie sofort auf, sich mit anderen zu vergleichen!
-- Die meisten Menschen festigen damit ihre Minderwertigkeitskomplexe
-- Sie finden immer jemand, der besser ist als sie selbst.   
-- Sie sind als Mensch gut so, wie Sie sind.
- Trauen Sie sich etwas zu! 
-- Vielleicht auch den Quereinstieg in einen völlig anderen Job! 
-- Teilnahme an einer Weiterbildung. 
-- Selbstvertrauen kommt von: sich selbst vertrauen 
- Motivation: Hören Sie lieber gute Musik, die Sie in positive Stimmung versetzt (Flow) und werden danach aktiv.  

2. Korrigieren Sie Ihre Erwartungshaltung, Ihre Sicht auf die Dinge! 
- So einen Job wie Sie hatten, werden Sie wahrscheinlich nicht mehr bekommen. 
-- Das ist auch gut so. Vielleicht bekommen Sie ja einen besseren Job, 
--- mit weniger Stress oder netteren Kollegen. 
- Wir scheitern meist an unseren Erwartungen
-- Also reduzieren Sie Ihre Erwartungen, dann erreichen Sie auch Ihre Ziele und werden zufriedener.  

4. Ziehen Sie sich nicht immer weiter zurück, sondern werden Sie aktiv!
- Gehen Sie raus an die frische Luft.  
- Pflegen Sie Freundschaften (auch wenn es schwer fällt). 
- Suchen Sie sich neue Bekannte. 
- Werden Sie aktiv! Ihr Job heißt "JobsucherIn"! 
-- mindestens 7 Stunden am Tag,
-- mindestens 35 Stunde in der Woche! Dafür werden Sie bezahlt!
--- Seien Sie spontan! 
--- Gehen Sie persönlich zu der Firma, in der Sie gerne arbeiten würden 
--- und fragen einfach mal nach einem Job. 
- Nehmen Sie ein NEIN nie persönlich
-- Schütteln Sie sich einmal und gehen Sie zur nächsten Firma. 
- Nutzen Sie jede Hilfe, die Ihnen angeboten wird. 
-- Fragen Sie nach Projektförderung 50+ 
-- und Qualifizierungsmaßnahmen 
-- Suchen Sie in Ihrer Nähe eine Gruppe Gleichgesinnter oder Förderprogramme  
-- Werden Sie in Ihrer "Freizeit" (Zeit ohne Jobsuche) ehrenamtlich tätig:  
--- in Wuppertal: z.B. Zentrumfuergutetaten.de   
- Suchen Sie sich Mitstreiter.
-- helfen Sie sich gegenseitig einen neuen Job zu finden!  
- Planen Sie Ihre Aktivitäten bzw. wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen 

Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg als JobsucherIn und stehen Sie bitte einmal mehr auf, als Sie hinfallen. Lernen Sie voller Selbstvertrauen wieder neu laufen.

Mein letzter Satz gilt den Arbeitgebern!   
"Die Jungen können schneller laufen. Die Alten kennen die Abkürzung!"  
Trauen Sie sich doch mal eine(n) Ältere(n) einzustellen oder lesen Sie weiter unter Generationenmix. 

05.02.2015

Teamfähigkeit lernen (Abbrecherprävention)

Aktualisiert 5.2.2015: Heute finden Sie im Handelsblatt folgenden Artikel! 


Berlin Die Ziele waren hochgesteckt: „Wir wollen den Anteil der Schulabbrecher bis 2015 auf vier Prozent halbieren“, versprachen Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beim Bildungsgipfel 2008 in Dresden. Aber das Ziel wird wohl verfehlt. Fast sechs Prozent der Jugendlichen starten ins Berufsleben und haben nicht mal einen Hauptschulabschluss in der Tasche.

In der Berufsausbildung fallen die Zahlen dann noch düsterer aus: Inzwischen wird jeder vierte Azubi-Vertrag vor der Prüfung aufgelöst. Am schlimmsten ist die Situation dann an den Hochschulen28 Prozent der Bachelor-Studenten geben vorzeitig auf. ....
Der Artikel

---- veröffentlicht am 27.10.2014 -- 

Bei Schülern und Auszubildenden wird immer häufiger eine mangelnde Teamfähigkeit festgestellt. Dies hat Auswirkungen auf die Zusammenarbeit in Schule, Ausbildung und im Beruf, sowie auf das gesellschaftliche Engagement (z.B. Nachwuchsmangel in vielen Vereinen). 

Immer mehr hört und liest man von "Abbrechern" in der Schule, in der Ausbildung, im Studium und dem daraus entstehenden wirtschaftlichen Schaden. 70.000 Jugendliche verlassen jedes Jahr die Schule ohne Abschluss.

Wie lange kann und will sich unseren Gesellschaft diesen Zustand noch leisten? 

Die Frage ist, warum sind die einen teamfähig und andere nicht

Ganz einfach. Weil sie es nicht gelernt haben; es hat ihnen niemand vorgelebt

Richard David Precht stellte in einem Interview die provokante Frage: "wie sollen unsere Lehrerinnen und Lehrer Teamfähigkeit vermitteln, wenn sie selber Individualisten sind?"

Schüler, Schülerinnen, Auszubildenden und auch Arbeitskollegen können  
- nach einer Situationsanalyse 
- durch individuelle Förderung  
- Erarbeitung gemeinsamer Ziele 
- und Erleben eines Gemeinschaftsgefühls  (Teamgeist) 
die Teamfähigkeit erheblich verbessern.  

Warum? Der Mensch ist ein soziales Wesen und eines seiner Grundbedürfnisse (um überleben zu können) ist die "Zugehörigkeit zu einer Gruppe" (Neandertal lässt grüssen). Junge Menschen fühlen sich sehr schnell ausgeschlossen und werden zu EinzelgängernDie Gruppenzugehörigkeit stellt man heute bequem - digital von zu Hause - über die Sozialen Medien her. Hier dokumentiert man die Zugehörigkeit im Sekundentakt, ohne sich physisch zu begegnen. Muss man das Smartphone einige Stunden abgeben, entstehen schon Entzugserscheinungen. 

Hier läuft scheinbar etwas in die falsche Richtung!

Im Job lässt die Bereitschaft zur Teamarbeit immer dann nach, wenn Menschen Angst vor Arbeitsplatzverlust haben. In diesen Situationen ist sich jeder selbst der Nächste.   

Die Methode "Gemeinsam-besser-werden" bietet für Schüler, Lehrer, Auszubildende und Ausbilder praktische Ansätze, die Teamfähigkeit zu verbessern.        
- Teamfähigkeit vermeidet Mobbing!

Schulleitung

"Wenn Sie wollen, dass die Schülerinnen und Schüler besser werden sollen, werden Sie besser" (Lutz Sukrow)  
"Auch Schülerinnen und Schüler sind Kunden" (Lutz Sukrow) 

Führung kann auch Spaß machen (individuelle Persönlichkeitsentwicklung)

Möchten Sie souverän, gelassen und effizient führen? Möchten Sie sich akzeptiert fühlen? Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist Ihr authentischer Führungsstil und Ihre Führungspersönlichkeit. Ob und wie geführt wird, hängt von vielen Faktoren ab (Arbeitseffizienz, Belastbarkeit, Gesundheit,...

Dann lesen Sie hier weiter ..  Lehrerfortbildung NRW 




Siehe auch: Abbrecherprävention 

23.01.2015

Wirken - Man wirkt immer!

Wussten Sie, dass Sie immer auf andere Menschen wirken, auch wenn Sie dies gar nicht wollen? 


Wann wirkt immer!


Wir wollen immer wissen, was andere Menschen von uns denken und wie wir wirken!

Bevor der Mensch sprechen konnte, verständigte er sich über die Körpersprache (nonverbal). Im Bruchteil einer Sekunde entscheidet unser Unterbewusstsein, wie wir eine sich uns nähernde fremde Person einschätzen (Freund-Feind-Erkennung => Entscheidung: Entwarnung, Flucht oder Kampf). 

Das "Neandertaler-Programm" war überlebenswichtig und funktioniert noch heute. 

Wenn Ihnen beim nächsten Waldspaziergang z.B. eine ältere Dame alleine entgegenkommt, achten Sie einmal auf den Gesichtsausdruck. Sie werden mit großen Augen angesehen und meist angelächelt oder sogar gegrüßt.   

Die meisten von uns, wollen einen positiven Eindruck auf andere machen:

- Partner, Kinder, Eltern, Freunde, Kollegen, ...
- Vorgesetze, Geschäftspartner, Kunden, ...  

Besonders bei der zweiten Gruppe ist uns noch wichtiger, wie wir wirken und wie wir unsere Wirkung verbessern können. Wir wollen vermeiden anzuecken oder im schlimmsten Fall ausgeschlossen zu werdenDies kann dazu führen, dass wir uns verstellen, um einen besseren Eindruck zu machen. 

Das kostet Kraft und führt vielleicht zu blamablen Ergebnissen. Beginnen Sie sich extrem zu verstellen, wird Ihr Gegenüber dies relativ schnell erkennen und Sie verlieren unter Umständen Vertrauen. Dauerhaft kann sich eh niemand verstellen. 

Tipp: Bleiben Sie also entspannt und authentisch. Sie sind gut so, wie Sie sind! Streben Sie nicht immer nach Lob anderer Menschen, sondern loben Sie sich besser selbst (aber nicht zu viel). Viel Erfolg beim nächsten Vorstellungsgespräch. 

16.01.2015

Generationenmix

Warum ist kein 25-jähriger Fußball-Nationaltrainer? 
Warum ist kein 45-jähriger Spieler in der Nationalmannschaft?

Warum ist unsere Nationalmannschaft so erfolgreich? Da die Teammitglieder der "Nationalmannschaft" entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten, unter anderem Leistungsfähigkeit und Erfahrung, eingesetzt werden. 

Was würde passieren, wenn die Spieler alle zwischen 35 und 60 alt wären und der Trainer 25?  Es ist eigentlich jedem klar, dass diese Teamzusammensetzung scheitern müsste. 

Was würde geschehen, wenn der Torwart auch mal im Sturm eingesetzt würde oder ein Stürmer als Torwart fungiert. 

Das Kriterium "Jung oder Alt" ist also nur ein Kriterium in der Teamzusammensetzung und dem Erfolg des Teams.   
"Die Jungen können schneller laufen. Die Alten kennen die Abkürzungen!"
Versuchen Sie also möglichst einen ausgewogenen Generationenmix in der Zusammensetzung Ihrer Mannschaft zu erreichen. 

09.01.2015

Inhouse-Seminar: Führung und Selbstentwicklung für Team- / Gruppenleitung

Seminar: Führung und Selbstentwicklung für Team- und GruppenleiterInnen

Dauer: 2 Tage 


SeminarformInhouse-Seminar ... 
.. auf Basis einer vorhergehenden individuellen Mitarbeiterbefragung.


Inhalte:
Modul 1 Rahmenbedingungen Systeme - Trends - Unternehmen  
Modul 2 Mensch und Verhalten (wie wir so ticken!) 
Modul 3 Selbstentwicklung
Modul 4 Führen als Team- / GruppenleiterIn
Modul 5 Gemeinsam besser werden  

Entwicklungsplan  I: Selbstentwicklung
Entwicklungsplan II: Zusammenarbeit der TL - Gemeinsam besser werden